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#11: Stressbewältigung Während Corona

und Deine Social-Media-Feeds berichten die ganze Zeit über das Coronavirus und Du hast vielleicht das Gefühl, dass die Arbeit das letzte ist, was Dich momentan interessiert. Es gibt einen wissenschaftlichen Grund, warum Du Probleme hast, Dich zu konzentrieren: Die Forschung hat herausgefunden, dass akuter Stress das Arbeitsgedächtnis beeinträchtigt und die Aufmerksamkeitsfähigkeit einer Person verringert. Außerdem erwartet Dein Chef nach wie vor, dass Du Deine Arbeit erledigst. Wie schaffst Du es also, mental zur Arbeit zu "erscheinen"?

1. Begrenze Deine Nachrichtenaufnahme

Während die meisten von uns durch ständige Nachrichten-Updates in direktem Kontakt mit einem andauernden Stresskreislauf stehen, steht es uns frei, andere Dinge zu betrachten und diesen zuzuhören. Es mag im Moment schwierig erscheinen, wegzuschauen, aber genau das empfehlen wir.
Dies bedeutet nicht, dass Du nicht dennoch auf dem Laufenden bleiben kannst, aber vielleicht solltest Du Deine Nachrichtenaufnahme auf nicht mehr als ein oder zwei Minuten pro Tag beschränken. Arrangiere Deinen Zeitplan so, dass Du die neuesten Nachrichten erfahren kannst, ohne, dass sie dich überwältigen. Vielleicht bedeutet das, dass Du bis zum Ende Deines Arbeitstages warten musst, um den Stand der Dinge zu überprüfen. Idealerweise solltest Du dies nicht direkt vor dem Schlafengehen tun, da Stress zu dieser Zeit zu Schlafstörungen führen kann, die es Dir erschweren, Dich am nächsten Tag zu konzentrieren.
Für den Rest des Tages empfehlen wir, Deine Aufmerksamkeit auf Dinge zu richten, die Stress reduzieren, anstatt Stress zu erzeugen. Hör Musik. Lies ein Buch, das Dir gefällt. Sogar die Arbeit kann eine willkommene Ablenkung sein.

2. Hole Dir deine Informationen aus zuverlässigen Quellen

Wenn Du Dich auf die Suche nach den aktuellsten Neuigkeiten begibst, musst Du unbedingt sicherstellen, dass die Nachrichten, die Du erhältst, richtig sind. Im Moment sind viele Fehlinformationen im Umlauf und die Nutzer sozialer Medien nehmen sich nicht immer Zeit, zu überprüfen, was sie mitteilen. Sie meinen es gut, aber in einer Situation wie dieser trägt die Verbreitung von Fehlinformationen nur dazu bei, Verwirrung und Panik zu erzeugen.
Von wem kannst DU also zuverlässige Informationen erhalten? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine gute Anlaufstelle für Updates und Beratung. Du solltest Dich auch an Deine örtliche Regierung, Deinen Hausarzt und vertrauenswürdige Nachrichtenorganisationen wenden, die nach Genauigkeit streben und sich an eine solide journalistische Ethik halten.

3. Konzentration auf das Gute

Während der aktuelle Nachrichtenzyklus für viele beängstigend und traumatisch ist, gibt es auch unzählige Beispiele dafür, dass Menschen zusammenkommen und sich gegenseitig helfen. Es gibt Leute, die sich darum bemühen, Masken und andere Schutzausrüstungen zu sammeln und an örtliche Krankenhäuser zu spenden, Freiwillige, die sich für Babysitting und andere Dienste für Beschäftigte im Gesundheitswesen einsetzen, die an vorderster Front gegen die Pandemie kämpfen, und Facebook-Gruppen, die diejenigen, die Hilfe brauchen, mit denjenigen verbinden, die sie leisten können. Unsere Gemeinschaft kommt zusammen wie nie zuvor und das ist das Schöne daran. Sich auf das Gute zu konzentrieren, ist viel nützlicher, als sich auf das Schlechte zu konzentrieren.

4. Tiefes Atmen üben

Wenn DU Angst verspürst und Schwierigkeiten hast, Dich zu konzentrieren, empfehlen wir zehn tiefe Ein- und Ausatmungen. Es ist ein Hilfsmittel, das keine Ressourcen und nur sehr wenig Zeit erfordert. Du kannst diese Übung noch einen Schritt weiterführen, indem Du Dich auf langsames, tiefes Einatmen durch die Nase und Ausatmen durch den Mund konzentrierst - eine Praxis, die Zwerchfellatmung genannt wird. Forschungen haben ergeben, dass die Zwerchfellatmung dazu beiträgt, die Aufmerksamkeit eines Menschen zu verbessern und seinen positiven Einfluss zu verstärken und es ist eine Übung, die man überall und jederzeit durchführen kann, wenn man übermäßigen Stress verspürt - auch während des Arbeitstages.